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Sonntag, 2. November 2008
TAG 2 - 10.10.2008
crazycat, 13:24h
Nach 7 Stunden Schlaf, L.A. Ortszeit 4:15 AM war die Nacht für uns am zweiten Urlaubstag bereits vorbei. Jetlag lässt grüßen! Glücklicherweise konnten wir jedoch noch einmal einschlafen. Mit einem „Bist du schon wach?“ wurde Cat um 8:25 AM später geweckt. (Und nur fürs Protokoll: Nein, war sie nicht!) Hungrig machten wir uns über die Sandwichreste her, schnell noch fertig machen um uns von unserer besten Seite zu zeigen und dann auf nach Hollywood. Wer hier wen erobern soll war noch nicht so ganz klar definiert aber eines stand fest: Ohne Kaffee oder etwas ähnlich Koffeinhaltiges geht gar nix. Staunend kämpften wir uns über vollgestopfte Freeways, stets auf der Suche nach den berühmten Schriftzug in den Hills von Hollywood. An dieser Stelle müssen wir zugeben, dass wir den feinen Unterschied zwischen Free- und Highway während der gesamten Reise nicht in Erfahrung bringen konnten, Schande über uns! Ein Starbucks war schnell gefunden, Andreas falscher Cappuccino umgetauscht und so konnten wir unseren Weg frisch gestärkt fortsetzen. Bevor wir jedoch Hollywoods Sterne bewundern konnten, fielen wir über ein CD-Geschäft her. Zufrieden und mit jeweils einem neuen Tonträger ausgestattet (hätten wir gewusst, wie schwer es in den folgenden Tagen sein würde, einen vernünftigen Laden mit ausreichendem Sortiment an Silberlingen zu finden, hätten wir gnadenloser zugeschlagen…), verließen wir den Laden um sehr verdutzt und eher zufällig einen Stern vor uns auf dem Boden zu entdecken. Neugierig verfolgten wir die Spur in der Überzeugung: Wo der herkommt, da müssen noch mehr sein! Mehr waren zwar in der Tat vorhanden, doch die Namen, die wir zweifelsfrei zuordnen konnten, waren schnell an einer Hand abgezählt. Cat’s Papa zuliebe stellten wir uns auf den Michael Jackson Stern und dokumentierten dies sogar.

Die ganze Aktion an sich ist zu interpretieren wie ihr es wollt. Im Großen und Ganzen ist Hollywood enttäuschend. Den Glamour und Prunk längst vergessener Filmtage haben wir vergeblich gesucht. Ernüchtert, jedoch nicht enttäuscht – schließlich wurden wir vorgewarnt – beschlossen wir, dass es an der Zeit war, uns Beverly Hills anzusehen. Staunend fuhren wir durch das Viertel der schönen Villen und der Dekadenz und tauschten dabei lebhaft Erinnerungen an eine unserer Lieblingsserie beinahe vergessener Schultage aus. Doch lange konnten wir die Füße nicht still halten und so stürmten wir die Beverly Mall, die laut Reiseführer als große Mall mit zahlreichen, auch für die weniger Reichen geeignete Geschäften aufwarten konnte mit durchaus erschwinglichen Preisen. Und ADAC sollte Recht behalten, wir waren im Einkaufsparadies. Andrea konnte schwarze Turnschuhe, einen gestreiften Pulli und ein Geschenk für den bevorstehenden Geburtstag der lieben Cat ergattern, während meine Wenigkeit von jetzt ab ein Sarbo-Armband mit 2 Charms ihr Eigentum nennen kann. Wir stärkten uns in Form eines verspäteten Mittagessens bei Kentucky Fried Chicken nach all der Shoppingwut. Eine Tierhandlung löste beim Verlassen der Mal jedoch noch Entsetzen aus. Welpen verschiedener Rasse wurden dort eingepfercht hinter Glasscheiben zum Kauf feilgeboten. Arme, bedauernswerte Kreaturen! Uns war nach heulen zumute. Tierschutz scheint in Amerika wohl nicht groß geschrieben zu werden. Zeit für unseren Rückzug. Human waren jedoch die Preise fürs Parken. Wer hätte gedacht, dass frau für lumpige $4 in Beverly Hills für 3 Stunden parken kann?
Unser nächstes Ziel: Malibu

Endlich wollten wir das Meer sehen. Immer entlang am Pacific Coast Highway. Mit salziger Meeresluft in der Nase tauchten wir ein in das pure Urlaubsfeeling. Ein Parkplatz war schnell gefunden, Starbucks ebenso. Für Andrea einmal Latte Macciato (dieses Mal schon wieder mit Verständigungsproblemen, muss wohl der Wurm drin sein!) und ein Erdbeer-Frapée für Cat. Damit bewaffnet sprinteten wir schnell über eine viel befahrene Straße. Schnell noch die Schuhe und Socken abgestreift und wir konnten endlich unsere nackten Füße in Sand und Meer vergraben. Brrrr, kalt! Danach begann die Jagt nach dem perfekten Urlaubsschnappschuss. Palmen, Meer, Strand ~ nichts zu beanstanden. Unzählige Motive, darunter ein waschechtes Lifeguard-Auto (nein, von Mitch weit und breit keine Spur), ein Fischerpier und unsere Wenigkeiten (oder halt unsere Schatten). Cats zweifelsohne elegante Flucht vor einer alles verschlingenden Welle wurde nicht für die Ewigkeit festgehalten, was vielleicht auch besser so ist.

Einen kurzen Spaziergang später erkundeten wir den bereits fotografierten Pier. Und während Andrea einen kurzen Pit-Stop einlegte, nutzte Cat die Zeit um neue Bekanntschaften zu knüpfen – in diesem Fall mit einer netten Dame aus Maine, die uns einen Besuch in San Diego ans Herz legte. (You’re gonna love it. – Yes indeed) Vielen Dank, San Diego war bereits ein fester Bestandteil unserer Planungsroute. Schnell noch die jungen Engländer bitten, ein Foto von uns zu schießen. Et voilà: perfekte Urlaubserinnerungen!

Eine viel denkwürdigere Erinnerung war der zugegebenermaßen etwas kopflose Sprint über einen vierspurigen Highway, der uns in diesem Moment sinnvoller als das Weiterlatschen bis zur nächsten Ampel erschien. Wir wollen an dieser Stelle darauf hinweisen, dass solche hirnlosen Manöver nicht zum Nachmachen geeignet sind, da sie eine Gefahr für Leib und Leben darstellen. Und da ja bekanntlich das Glück mit den Dummen ist, gingen wir ohne weitere Schäden aus dieser Sache hervor.
Im Dämmerlicht traten wir den Rückzug an. Bevor wie jedoch LA wieder erreichen konnten, zog uns das Lichtspiel eines Riesenrades magisch an. Also bliesen wir alle Richtungsanweisungen unseres Navis achtlos in den Wind und machten uns auf, unseren eigenen Lukasmarkt mit kalifornischem Flair zu besuchen. Das Santa Monica Pier.

Noch ein paar letzte Fotoaktionen: Andrea als Drachensnack und Cat in eindrucksvoller Titanic-Position – fertig für heute.


Gute Nacht!

Die ganze Aktion an sich ist zu interpretieren wie ihr es wollt. Im Großen und Ganzen ist Hollywood enttäuschend. Den Glamour und Prunk längst vergessener Filmtage haben wir vergeblich gesucht. Ernüchtert, jedoch nicht enttäuscht – schließlich wurden wir vorgewarnt – beschlossen wir, dass es an der Zeit war, uns Beverly Hills anzusehen. Staunend fuhren wir durch das Viertel der schönen Villen und der Dekadenz und tauschten dabei lebhaft Erinnerungen an eine unserer Lieblingsserie beinahe vergessener Schultage aus. Doch lange konnten wir die Füße nicht still halten und so stürmten wir die Beverly Mall, die laut Reiseführer als große Mall mit zahlreichen, auch für die weniger Reichen geeignete Geschäften aufwarten konnte mit durchaus erschwinglichen Preisen. Und ADAC sollte Recht behalten, wir waren im Einkaufsparadies. Andrea konnte schwarze Turnschuhe, einen gestreiften Pulli und ein Geschenk für den bevorstehenden Geburtstag der lieben Cat ergattern, während meine Wenigkeit von jetzt ab ein Sarbo-Armband mit 2 Charms ihr Eigentum nennen kann. Wir stärkten uns in Form eines verspäteten Mittagessens bei Kentucky Fried Chicken nach all der Shoppingwut. Eine Tierhandlung löste beim Verlassen der Mal jedoch noch Entsetzen aus. Welpen verschiedener Rasse wurden dort eingepfercht hinter Glasscheiben zum Kauf feilgeboten. Arme, bedauernswerte Kreaturen! Uns war nach heulen zumute. Tierschutz scheint in Amerika wohl nicht groß geschrieben zu werden. Zeit für unseren Rückzug. Human waren jedoch die Preise fürs Parken. Wer hätte gedacht, dass frau für lumpige $4 in Beverly Hills für 3 Stunden parken kann?
Unser nächstes Ziel: Malibu

Endlich wollten wir das Meer sehen. Immer entlang am Pacific Coast Highway. Mit salziger Meeresluft in der Nase tauchten wir ein in das pure Urlaubsfeeling. Ein Parkplatz war schnell gefunden, Starbucks ebenso. Für Andrea einmal Latte Macciato (dieses Mal schon wieder mit Verständigungsproblemen, muss wohl der Wurm drin sein!) und ein Erdbeer-Frapée für Cat. Damit bewaffnet sprinteten wir schnell über eine viel befahrene Straße. Schnell noch die Schuhe und Socken abgestreift und wir konnten endlich unsere nackten Füße in Sand und Meer vergraben. Brrrr, kalt! Danach begann die Jagt nach dem perfekten Urlaubsschnappschuss. Palmen, Meer, Strand ~ nichts zu beanstanden. Unzählige Motive, darunter ein waschechtes Lifeguard-Auto (nein, von Mitch weit und breit keine Spur), ein Fischerpier und unsere Wenigkeiten (oder halt unsere Schatten). Cats zweifelsohne elegante Flucht vor einer alles verschlingenden Welle wurde nicht für die Ewigkeit festgehalten, was vielleicht auch besser so ist.

Einen kurzen Spaziergang später erkundeten wir den bereits fotografierten Pier. Und während Andrea einen kurzen Pit-Stop einlegte, nutzte Cat die Zeit um neue Bekanntschaften zu knüpfen – in diesem Fall mit einer netten Dame aus Maine, die uns einen Besuch in San Diego ans Herz legte. (You’re gonna love it. – Yes indeed) Vielen Dank, San Diego war bereits ein fester Bestandteil unserer Planungsroute. Schnell noch die jungen Engländer bitten, ein Foto von uns zu schießen. Et voilà: perfekte Urlaubserinnerungen!

Eine viel denkwürdigere Erinnerung war der zugegebenermaßen etwas kopflose Sprint über einen vierspurigen Highway, der uns in diesem Moment sinnvoller als das Weiterlatschen bis zur nächsten Ampel erschien. Wir wollen an dieser Stelle darauf hinweisen, dass solche hirnlosen Manöver nicht zum Nachmachen geeignet sind, da sie eine Gefahr für Leib und Leben darstellen. Und da ja bekanntlich das Glück mit den Dummen ist, gingen wir ohne weitere Schäden aus dieser Sache hervor.
Im Dämmerlicht traten wir den Rückzug an. Bevor wie jedoch LA wieder erreichen konnten, zog uns das Lichtspiel eines Riesenrades magisch an. Also bliesen wir alle Richtungsanweisungen unseres Navis achtlos in den Wind und machten uns auf, unseren eigenen Lukasmarkt mit kalifornischem Flair zu besuchen. Das Santa Monica Pier.

Noch ein paar letzte Fotoaktionen: Andrea als Drachensnack und Cat in eindrucksvoller Titanic-Position – fertig für heute.


Gute Nacht!
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