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Dienstag, 18. November 2008
TAG 4 - 12.10.2008
crazycat, 23:45h
Der heutige Tag begann mit einem nicht wirklich grandiosen, jedoch durchaus akzeptablen Frühstück im Hotel. Gestärkt und mit jeweils einem Apfel als Proviant für die tägliche Vitaminzufuhr ausgestattet, gaben wir Tusnelda eine weitere Bewährungsprobe und ließen uns zum hoch angepriesenen Zoo von San Diego lotsen. Da wir schon relativ früh losgefahren waren, stellte die Parkplatzsuche kein großes Problem dar. Im Nachhinein hätte uns vielleicht auffallen müssen, dass ein zu reibungsloser Ablauf uns stutzig hätte machen müssen, doch dass wir später unter tausenden von goldenen Autos nach unserem Mietwagen suchen mussten, weil wir uns vor lauter Übereifer nicht unseren Standort gemerkt hatten, lag wohl ganz in Mr. Murphys Sinn…

Die nächsten vier Stunden bestaunten wir flauschige Koalas, einen fauchenden Puma mit einer ausgeprägten Abneigung gegen Rollstühle, faul auf Bäumen herumliegenden Pandabären, Elefanten, die uns freundlicherweise bei unserer Ankunft prompt den Hintern zukehrten, kleinen Machoerdmännchen und über 400 andere Tierarten. Cat brachte die Kamera zum Glühen während Andrea ein mittagliches Sonnenbad auf einer Bank genoss.


Nur die Tigerbabys hatten wir leider verpasst. Dafür war unser Erstaunen grenzenlos als wir entdeckten, dass es sich bei einem der weißgoldfarbenen „Hunde“, die vom Zoopersonal unter schärfsten Sicherheitsbedingungen spazieren geführt wurden, tatsächlich bei einem um einen Wolf handelte. Die spinnen, die Amerikaner, um es mit den Worten eines übergewichtigen Galliers zu sagen.

Nach diesem zwar ermüdenden, aber schönen Programmpunkt forderten unsere Mägen nach Aufmerksamkeit und Nahrung. So entschlossen wir uns, die Mission Bay nach etwas Essbarem abzusuchen. Und wir wurden in vielerlei Hinsicht fündig. Nicht nur, dass wir gemütlich unter Kaliforniens Sonne eine köstliche Pizza verdrücken konnten, die Mission Bay entpuppte sich als eines der schönsten Fleckchen, die wir in den USA bisher gesehen hatten. Bis auf wenige Meilen bebauten Landes ist dieser Zipfel San Diegos vom Meer umschlossen. Ein wunderbarer Sandstrand lockte hier selbst Mitte Oktober Hunderte Einheimische und Touristen heraus. So oder so ähnlich muss das Paradies aussehen, ganz zweifellos!
Etwas weniger paradiesisch war die gerötete Haut, die bei Andrea zwar etwas schwächer, dafür aber bei Cat umso mehr am Abend zu sehen war. Aber jedes Paradies hat ja bekanntermaßen so seine Schlange.


Zufrieden und an unsere Kindheit bzw. Jugend erinnert machten wir uns auf, einen weiteren Stadtteil zu erkunden. La Jolla, ebenfalls an der Küste gelegen. Und hier kamen wir zu unserem ersten, rot-goldenen Sonnenuntergang. Ein Bilderbuchstrand, zwei Kleinstadtpflanzen auf den Felsen sitzend, unter uns das Meer, wo einige Surfer Dudes den Kampf der Elemente trotzend die Brandung bezwingen und am Ende des Horizonts die Sonne, die im Meer versinkt. Beeindruckender und schöner für uns kaum vorstellbar.


Noch immer all die wundervollen Eindrücke dieses Tages verarbeitend beschlossen wir, um Hotel zurückzukehren. Nicht ohne einen kurzen Zwischenstopp bei einem Walgreens-Markt und einem Schuhgeschäft versteht sich. Die Pizzareste (ja, wir haben vor lauter Gier eine groooße Pizza bestellt!) wurden mit Hilfe der hoteleigenen Mikrowelle schnell in ein warmes Abendessen umgewandelt.
Für einen unschönen Zwischenfall sorgte an diesem Abend jedoch noch ein anderer Hotelbesucher. Cat meinte 2 Mal, als wir bereits mit Einschlaflektüre im Bett lagen, Zigarettengestank gerochen zu haben. Irgendwann kam ihr dies Sache sehr ähm.. amerispanisch vor, so dass sie noch einmal aufstand, den Vorhang zur Seite schob um einen Blick aus dem Fenster werfen zu können. Nur um dort in die Augen eines widerlichen Spanners starren zu müssen, der sich in Windeseile und feige aus dem Staub machte. Wir waren, gelinde gesagt geschockt! In dieser Nacht schliefen wir das erste Mal bei komplett geschlossenem und verriegeltem Fenster. Danke noch mal, du Arsch!

Die nächsten vier Stunden bestaunten wir flauschige Koalas, einen fauchenden Puma mit einer ausgeprägten Abneigung gegen Rollstühle, faul auf Bäumen herumliegenden Pandabären, Elefanten, die uns freundlicherweise bei unserer Ankunft prompt den Hintern zukehrten, kleinen Machoerdmännchen und über 400 andere Tierarten. Cat brachte die Kamera zum Glühen während Andrea ein mittagliches Sonnenbad auf einer Bank genoss.


Nur die Tigerbabys hatten wir leider verpasst. Dafür war unser Erstaunen grenzenlos als wir entdeckten, dass es sich bei einem der weißgoldfarbenen „Hunde“, die vom Zoopersonal unter schärfsten Sicherheitsbedingungen spazieren geführt wurden, tatsächlich bei einem um einen Wolf handelte. Die spinnen, die Amerikaner, um es mit den Worten eines übergewichtigen Galliers zu sagen.

Nach diesem zwar ermüdenden, aber schönen Programmpunkt forderten unsere Mägen nach Aufmerksamkeit und Nahrung. So entschlossen wir uns, die Mission Bay nach etwas Essbarem abzusuchen. Und wir wurden in vielerlei Hinsicht fündig. Nicht nur, dass wir gemütlich unter Kaliforniens Sonne eine köstliche Pizza verdrücken konnten, die Mission Bay entpuppte sich als eines der schönsten Fleckchen, die wir in den USA bisher gesehen hatten. Bis auf wenige Meilen bebauten Landes ist dieser Zipfel San Diegos vom Meer umschlossen. Ein wunderbarer Sandstrand lockte hier selbst Mitte Oktober Hunderte Einheimische und Touristen heraus. So oder so ähnlich muss das Paradies aussehen, ganz zweifellos!
Etwas weniger paradiesisch war die gerötete Haut, die bei Andrea zwar etwas schwächer, dafür aber bei Cat umso mehr am Abend zu sehen war. Aber jedes Paradies hat ja bekanntermaßen so seine Schlange.


Zufrieden und an unsere Kindheit bzw. Jugend erinnert machten wir uns auf, einen weiteren Stadtteil zu erkunden. La Jolla, ebenfalls an der Küste gelegen. Und hier kamen wir zu unserem ersten, rot-goldenen Sonnenuntergang. Ein Bilderbuchstrand, zwei Kleinstadtpflanzen auf den Felsen sitzend, unter uns das Meer, wo einige Surfer Dudes den Kampf der Elemente trotzend die Brandung bezwingen und am Ende des Horizonts die Sonne, die im Meer versinkt. Beeindruckender und schöner für uns kaum vorstellbar.


Noch immer all die wundervollen Eindrücke dieses Tages verarbeitend beschlossen wir, um Hotel zurückzukehren. Nicht ohne einen kurzen Zwischenstopp bei einem Walgreens-Markt und einem Schuhgeschäft versteht sich. Die Pizzareste (ja, wir haben vor lauter Gier eine groooße Pizza bestellt!) wurden mit Hilfe der hoteleigenen Mikrowelle schnell in ein warmes Abendessen umgewandelt.
Für einen unschönen Zwischenfall sorgte an diesem Abend jedoch noch ein anderer Hotelbesucher. Cat meinte 2 Mal, als wir bereits mit Einschlaflektüre im Bett lagen, Zigarettengestank gerochen zu haben. Irgendwann kam ihr dies Sache sehr ähm.. amerispanisch vor, so dass sie noch einmal aufstand, den Vorhang zur Seite schob um einen Blick aus dem Fenster werfen zu können. Nur um dort in die Augen eines widerlichen Spanners starren zu müssen, der sich in Windeseile und feige aus dem Staub machte. Wir waren, gelinde gesagt geschockt! In dieser Nacht schliefen wir das erste Mal bei komplett geschlossenem und verriegeltem Fenster. Danke noch mal, du Arsch!
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