Sonntag, 23. November 2008
TAG 5 - 13.10.2008
crazycat, 23:23h
Auch dieser Tag begann mit einem Frühstück im Hotel. Leider weit und breit keine Spur von „unserem“ Spanner. Für ihn sicherlich gut, für uns weniger, denn von einer ordentlichen Tracht Prügel bis hin zu einer feindseligen Bloßstellung vor seinen Mitreisenden und unzähligen langsame Foltertoden war uns alles Recht, um diesen Unhold in seine Schranken zu verweisen. Weitaus weniger bekömmlich als unser Frühstück schluckten wir den Ärger herunter und beluden das Goldmobil. Auf nach Arizona! Vorläufiges Reiseziel sollte heute Phoenix sein.

Die Landschaft um uns veränderte sich von einer zurückgelegten Meile auf die nächste. Zuerst wichen die dicht besiedelten und mit unzähligen Palmen gezierten Vorstädte etwas kargeren Gebirgssträngen, die wiederum von reinen Fells- und Geröllwänden abgelöst wurden, nur um dann einer öden, mit Kakteen bewachsenen Wüstenregionen zu weichen. Einen Hügel weiter erstreckten sich weiße Sanddünen so weit unsere Augen reichten und ich gebe zu, mich dabei ertappt zu haben, nach einer Kamelkarawane Ausschau gehalten zu haben. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Stopps legen wir nur für Toilettenpausen ein oder aber um den Wagen beziehungsweise uns neu zu betanken. Ganz mulmig zumute wurde uns bei einer schlüssellochengen Passage zwischen haushohen Felsbrocken hindurch, die für den Durchgangsverkehr in den Berg gesprengt worden war. Das überaus hilfreiche Hinweisschild „Watch for rocks“ konnte uns hinsichtlich dieses Anblicks lediglich ein nervöses Lachen entlocken.

Nach fünf Stunden reiner Fahrzeit fanden wir endlich wieder zurück in die Zivilisation. Leider entpuppte sich das Bisschen, was wir von Phoenix zu Gesicht bekamen als enttäuschend. Vielleicht lag es zum einen an unseren Kommunikationsproblemen mit Tusnelda oder aber an Cats herber Enttäuschung, die digitale Kamera, welche zu einem Spottpreis in der Auslage angeboten wurde aber aus logistischen Problemen und schlichtweg wegen der Unfähigkeit des Verkaufspersonals nicht zu verkaufen war. Also beschlossen wir, Phoenix den Rücken zu kehren und an diesem Abend noch die 90 Meilen bis nach Sedona auf uns zu nehmen. Zu Cats grenzenloser Freude war das letzte, was wir unmittelbar von Phoenix sahen, die leuchtenden Lettern des Honeywell-Konzerns. Must be fate!
Unsere Angst, zu dieser fortgeschrittenen Stunde kein Hotelzimmer mehr zu finden blieb glücklicherweise unbegründet. Für unsere Verhältnisse erstaunlich luxoriös nächtigten wir hinter bilderbuchartigen rotfelsigen Bergkulissen (die wir erst am nächsten Tag bei Tageslicht entdeckten, Schande aber auch!) in einer komfortablen kleinen Lodge.

Die Landschaft um uns veränderte sich von einer zurückgelegten Meile auf die nächste. Zuerst wichen die dicht besiedelten und mit unzähligen Palmen gezierten Vorstädte etwas kargeren Gebirgssträngen, die wiederum von reinen Fells- und Geröllwänden abgelöst wurden, nur um dann einer öden, mit Kakteen bewachsenen Wüstenregionen zu weichen. Einen Hügel weiter erstreckten sich weiße Sanddünen so weit unsere Augen reichten und ich gebe zu, mich dabei ertappt zu haben, nach einer Kamelkarawane Ausschau gehalten zu haben. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Stopps legen wir nur für Toilettenpausen ein oder aber um den Wagen beziehungsweise uns neu zu betanken. Ganz mulmig zumute wurde uns bei einer schlüssellochengen Passage zwischen haushohen Felsbrocken hindurch, die für den Durchgangsverkehr in den Berg gesprengt worden war. Das überaus hilfreiche Hinweisschild „Watch for rocks“ konnte uns hinsichtlich dieses Anblicks lediglich ein nervöses Lachen entlocken.

Nach fünf Stunden reiner Fahrzeit fanden wir endlich wieder zurück in die Zivilisation. Leider entpuppte sich das Bisschen, was wir von Phoenix zu Gesicht bekamen als enttäuschend. Vielleicht lag es zum einen an unseren Kommunikationsproblemen mit Tusnelda oder aber an Cats herber Enttäuschung, die digitale Kamera, welche zu einem Spottpreis in der Auslage angeboten wurde aber aus logistischen Problemen und schlichtweg wegen der Unfähigkeit des Verkaufspersonals nicht zu verkaufen war. Also beschlossen wir, Phoenix den Rücken zu kehren und an diesem Abend noch die 90 Meilen bis nach Sedona auf uns zu nehmen. Zu Cats grenzenloser Freude war das letzte, was wir unmittelbar von Phoenix sahen, die leuchtenden Lettern des Honeywell-Konzerns. Must be fate!
Unsere Angst, zu dieser fortgeschrittenen Stunde kein Hotelzimmer mehr zu finden blieb glücklicherweise unbegründet. Für unsere Verhältnisse erstaunlich luxoriös nächtigten wir hinter bilderbuchartigen rotfelsigen Bergkulissen (die wir erst am nächsten Tag bei Tageslicht entdeckten, Schande aber auch!) in einer komfortablen kleinen Lodge.
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